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Songtexte » Kadavrik - Erde 666 (2026)
Tracklist Songtext
1 Erde 666
Original
2 Widerhall
Original
3 Nihilist
Original
4 Getrümmerfreund
Original
5 Das Ende des Anthropozäns
Original
«Songtext»

Erde 666

Untergang
Vernichtung
Trummerwelt
Stunde Null
Hoffnungsschein
Auf den Neubeginn
(Zeitenwende)
Die Trummer verbergen das bluhende Leben
(Zeitkreis)
Blutezeit
Erntezeit
Steiles Wachstum fur die Ewigkeit
Der Tragodie wirklich endlich allerletzter Teil

Versickert ist das letzte Blut
Und schon gluht im Geist die Wut
Der Tragodie letzter Teil, das sei unser Werk
Die Sonne schwindet schon hinter dem Berg

Lernten nicht dazuzulernen
Das Gelernte zu vererben
Jedes Kind muss auf die Herdplatte fassen
Jeder Mensch muss seinen Nachsten hassen
Jeder Mensch muss die Welt verderben
Sein Versagen der Zukunft vererben

Homo homini pestis est
Der Mensch, die Pest
Den meisten wenig
Dem Rest der Rest
Katastrophenkreislauf
Erde 666

Neubeginn der Zeit
Laichzeit
Zerwachstum
Verzagen
Der Rubel rollt in der Hasswirtschaft

Der Tragodie letzter Teil
Kommt es dir bekannt vor? (Nein!)
Katastrophisch kreischt der Chor
ALLE GEGEN ALLE UND WIR GEGEN DIE
ALLE GEGEN ALLE
WIR GEGEN DIE

Am Hohepunkt ein Feuersturm
Und im Abspann schwelt die Glut
Du fehlst dem Kreis als letztes Teil, wird das auch dein Werk?
Du siehst die Sonne schwinden hinter dem Berg
(Alle gegen alle)
Da ertont er
(Wir gegen die)
Ein finstrer Donnerschlag
(Alle gegen alle)
Wir gegen die
(Alle gegen alle)
Wir gegen die

Nie ist man hinterher immer schlauer.
Jede Generation ist dazu verdammt, die Fehler der vorherigen zu wiederholen.
Vielleicht ist die großte Lektion der Geschichte deshalb,
Dass niemand die Lektionen der Geschichte gelernt hat.

Homo homini pestis est
Der Mensch, die Pest
Den meisten wenig
Dem Rest der Rest
Es wird kein Ende geben
Erde 666

Homo homini pestis est
Der Mensch, die Pest
Den meisten wenig
Dem Rest der Rest
Katastrophenkreislauf
Erde 666
Erde 666

Hinzugefügt Yasnenka (19.01.2026 17:05)
«Songtext»

Widerhall

Zwischen welken Handen
Zerrinnt ein Fruher
Wie Asche, wie Asche die der Wind mitnimmt
Die Nachte werden kalter
Die Messer langer
Die Hunde haben Blut geleckt
Die Nachte werden kalter
Die Messer langer
Die Hunde haben Blut geleckt
Wer will weilen an dem Ort
An dem der Mensch sich selbst verlor
Fehlst im Rauschen dieser Zeit
Dein Wort, das ein starres Herz erweicht
Die Meute hat dein Blut geleckt
Scheuch sie von deinem Totenbett
Halt bis zum Ende deine Hand
Draußen wird aus Schwelen Flachenbrand
Und frisst
Sich durchs Fleisch
Bis zum Muskel
Ins Mark hinein
Der Scheiß
Pumpt sich
Durch die Stirn
Der Tentakel
Der Angst
Saugt sich fest
Am Verstand
Zwischen welken Handen
Zerrinnt ein Fruher
Wie Asche die der Wind mitnimmt
Deine Lippen kunden
In fremden Zungen
Deren Widerhall in mir verklingt, in mir verklingt
Du erinnerst dich genau an dieses Feuer (Feuer)
Es lodert lichterloh im Traumgemauer (Traumgemauer)
Ich wate mit dir durch Nebel und Schutt
Aus dem Heere weinend sich erheben
Ziehst mich hinab ins vergessene Reich
Wo Narben platzen, Stadte beben
Du fehlst im Rauschen dieser Zeit
Dein Wort, das ein starres Herz erweicht
Halt bis zum Ende deine Hand
Draußen wird aus Schwelen Flachenbrand
Meine Lider werden schwerer, doch muss ich wachen
Wenn sie kommen, um dich auszuschlachten
Die Hunde blecken ihre Fange
Die Witterung ist aufgenommen
Flachenbrand
Die Nachte werden kalter
Die Messer langer
Flachenbrand
Spiegelung am Tag im bunten Prisma
In der Dunkelheit nur Schmerz in schwarz
Dann beim letzten Augenschlag
Kein Herz, das mehr ein Zeugnis schreibt
Und Erinnerung vergraben bleibt

Hinzugefügt Yasnenka (19.01.2026 17:05)
«Songtext»

Nihilist

Schlag die Augen auf (Schlag sie auf)
Lauf einfach davon (Lauf)
Ich blick zuruck
Hab vieles, nein, alles versaumt
Ich bereue nichts
Und ich furchte nichts
Lass alles los (Ich bin)
Ich bin freinger
Nihil
Omnia
Liegt die Welt nur in uns zum Schein?
Alles
Nichts
Ich war in tiefsten Tiefen
Hier ließ ich mich treiben
War in hochsten Hohen
Hier konnt ich nicht bleiben
Es war so schon im toten Meer aus Selbstmitleid zu baden
Bevor ich es erkannte, dass es nichts gibt außer der Leere des Alls
Es gibt nichts, nur die Leere des Alls
So trieb ich meine Wurzeln in das Nichts hinein
Und flog davon
Nihil
Mutier gierig zum Tier
Mutter Vakuum, komm, entnahre mich
Alles
Nichts
Wellen aus Licht brechen sich in meiner Kehle
Doch im Nichts kann ich nur mich selbst verzehren
Ich sauge weiter bis nichts mehr von mir ubrig bleibt
Ich will zuruck
Es gibt nichts, nur die Leere in mir
Meilenweit, Lichtjahre von mir entfernt wird es klar
Ich, ich will zuruck
Was, wenn da doch was ist?
Die Hoffnung stirbt zu Recht
Und wenn das alles ist?
Was hast du je vermisst?
Die Welt, die mich vergisst
Du bist der Parasit der von ihr frisst
Was stort es dich, Nihilist?
Was, wenn da doch was ist?
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Und wenn es mich zerbricht?
Ich dacht' du furchtest nicht
Nur eines ist gewiss
Sag mir was ist gewiss?
Dass wenn du jetzt gehst
Die Welt noch kalter ist
Die Welt noch kalter ist
Auf diesem Film gibt es nur noch ein Bild
Es zeigt nichts, nur einen winzigen Fleck
Wie Dreck in den Farben des Lebens
Der Beweis, dass da was war
Und nicht alles war vergebens
Auf diesem Film gibt es nur noch ein Bild
Da regnet es Rosen und Erde
Auf diesem Film gibt es nur noch ein Bild
Darauf tropft eine Trane der Freude
Ich bin frei

Hinzugefügt Yasnenka (19.01.2026 17:05)
«Songtext»

Getrümmerfreund

Instrumental

Hinzugefügt Yasnenka (19.01.2026 17:05)
«Songtext»

Das Ende des Anthropozäns

Getrummerfreund hat alpgetraumt
Dass kein Stein mehr auf dem Alten bleibt
Bis kein Stein mehr bleibt

Diese Erde, sie hat Falten
Und die Sonne brennt ihr Locher ins Gesicht
Bis kein Gesicht mehr auf ihr ist

Die Wurmkur wirkt nicht
Die Therapie schlagt nicht an
Großer Anschlag
Im Gekrose kriecht der Menschbefall

Zerschellte Hoffnung
Die es nie gab

Ich bin Mensch
Und das ist Mein
Es ist mein Recht
Dein Herr zu sein
Du stehst im Weg
Geh zur Seite
Senk' deine n Blick,
Wenn ich das Wrack durchschreite
Ich bin Mensch
Und das ist Mein
Es ist mein Recht
Dein Herr zu sein
Ich bin das Wort
Bin das Gebet
Auf deinen Lippen
Wenn du zu Staub zerwehst

Ich versprech: Was bleibt ist dein Leid
Dir geht‘s schlecht?
Zurecht.

Hier zu gebaren ist ein Sakrileg
Die Schreie der Kinder verkunden das Ende des Anthropozans

Im Sturme kriecht das Konigskind
Aus dem Bauche der Jahrtausendflut
Uns zu bringen neuen Wind
Der widerlich nach Altem stinkt

Denn bis zum Ende des Anthropozans
Ist die Welt mein Untertan
Und sie brennt
Fur mich

Leichenberge
Ragen aus der kochenden See
Menschenknauel
Winden sich zu Fußen ihrer Exzellenz (oh ja!)
Die Essenz des Anthropozans

Die Wurmkur wirkt nicht
Die Therapie schlagt nicht an
Ultima Ratio
Patient samt Parasit verbrannt

Durre zersplittert den Grund versiegter Flusse
Wie sprodes Porzellan
Plastiksturme tragen Grundfesten hinfort
Knocherne Nomaden asen Flechten von geborstenem Metall

Warum, steht in den Buchern geschrieben
Die niemand mehr zu entziffern vermag
Warum steht es in Buchern geschrieben?
Warum nur, warum?

Ich bin Mensch
Und das ist Mein
Es ist mein Recht
Dein Herr zu sein
Du stehst im Weg
Senk' deine n Blick,
Wenn ich das Wrack durchschreite
Ich bin Mensch
Und das ist Mein
Es ist mein Recht
Dein Herr zu sein
Ich bin das Wort (Ich bin Mensch)
Bin das Gebet (Und das ist Mein)
Auf deinen Lippen (Es ist mein Recht, dein Herr zu sein)
wenn du zu Staub zerwehst

Ich bin Mensch
Und das ist Mein
Es ist mein Recht
Dein Herr zu sein

Hinzugefügt Yasnenka (19.01.2026 17:05)
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